A.R. Penck (*1939-2017)

A. R. Penck, eigentlich Ralf Winkler bewarb sich viermal erfolglos an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Unter dem Pseudonym A.R. Penck wurde er 1966 Kandidat des Verbandes bildender Künstler der DDR. Er hat sich stets geweigert, im akademischen Lehrbetrieb der DDR mitzuspielen. Seit 1969 bekam er zunehmend Ärger mit der Stasi. Seine Bilder wurden beschlagnahmt, seine Mitgliedschaft im VBK wurde abgelehnt. Vor allem nach der Verleihung des Will-Grohmann-Preises 1975 durch die Akademie der Künste in West-Berlin bekam er grosse Probleme. 1980 wurde er schließlich ausgebürgert. Der nun im Westen lebende Künstler A.R. Penck, gehört als Vertreter einer gestischen Malerei und Grafik zu den bedeutendsten Gegenwartskünstler und Vater der Neuen Wilden. Die bis zum "Strichmännchen" reichende Simplizität seines Repertoires steht in auffälligem Kontrast zu einem hohen Grad an Reflexion. Er setzt sparsame Kürzel, abstrakte Zeichen und verstreute figürliche Motive. A.R. Penck war schon 1972 Teilnehmer der Documents 5 in Kassel, sowie auf der Documenta 7 und 9 vertreten. Die Teilnahme mit Bildern an der Documenta 6 von 1977 wurde durch die Stasi verhindert. Die subversiven Chiffrenbilder wurden im Westen schnell zu begehrten Objekten. Penck stieg in der Garde der deutschen Neo-Expressionisten zu einem der berühmtesten deutschen Maler in der internationalen Kunstszene auf. Werke von A.R. Penck hängen heute in allen wichtigen Museen moderner Kunst weltweit.

Diese und weitere Arbeiten finden Sie in unserer Galerie!

Alle Bilder sind konservatorisch hochwertig gerahmt!

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