Günther Uecker (*1930-)

Günther Uecker ist das bekannteste Mitglied der Künstlergruppe ZERO. ZERO verkündet einen visuellen Nullpunkt und einen künstlerischen Neubeginn nach dem zweiten Weltkrieg, die sich konzeptionell und ästhetisch dem Informel entgegenstellen. Gemeinsam mit Otto Piene, Heinz Mack und der Stiftung Museum Kunstpalast gründete Uecker 2008 die ZERO Foundation in Düsseldorf. Dort widmet man sich mit der Erforschung und Erhaltung der Kunstbewegung. Die drei Künstler gehören zu den bedeutendsten Impulsgebern der internationalen Nachkriegskunst. In seinen Arbeiten verwendet er den Nagel als Symbol für die Verletzlichkeit des Menschen. Auch Materialien wie Sand und Asche bringen seine künstlerische Intention zum Ausdruck. Von 1974 bis 1995 übernahm er eine Professur an der Kunstakademie Düsseldorf. Einen Höhepunkt in Ueckers Schaffen bildet der von ihm gestaltete Andachtsraum im Berliner Reichstagsgebäude. Er ist u.a. Träger des großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern, bekam den Kaiserring der Stadt Goslar und erhielt 2015 den Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen. Wie sehr Uecker sich mit globalen Frieden auseinandersetzt, beweist sein Mappenwerk "Friedensgebote I-IX" von 2015-17 in dem er sich in unterschiedlichen Techniken der Thematik widmet. In über 100 verschiedenen Museen weltweit sind seine Arbeiten vertreten. Auf Auktionen erzielen seine Werke Höchstpreise!

Diese und weitere Arbeiten finden Sie in unserer Galerie!

Alle Bilder sind konservatorisch hochwertig gerahmt!

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