Otmar Alt (*1940-

Ausgehend von abstrakten Gemälde bringt Alt in malerisch-expressiver Geste die Kraft der Farben in großen, subtil durchgearbeiteten Flächen zum Ausdruck. Zu Beginn der sechziger Jahre bildet er eine eigene Figuration aus, nimmt sich als Künstler in seiner Handschrift zurück und es entstehen Puzzle- oder Glasfenstern verwandte Gemälde, deren Zeichenrepertoire sich aus tiermythologischen und biomorphen Archetypen aufbaut. Diese märchenhafte Bilderwelt tendiert durch eine zum Geometrischen neigende Stilisierung zu einer dekorativen Formelhaftigkeit. Zusammen mit den poetischen Titeln appellieren Alts Werke an die Vorstellungskraft und die Phantasie des Kunstpublikums.
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