Dieter Framke (*1935-)

Dieter Framkes besonderes Interesse galt seit jeher der Natur in ihren urtümlichen Formen. Die Pflanze steht im Mittelpunkt - als Sinnbild von Leben in den Stadien vom Wachsen, Blühen, Verdorren und in dem Kreislauf vom Keimen, Entfalten, Fortpflanzen. Pflanzlichen aber lässt sich nicht nur gleichsam in Porträts von Individuen darstellen, sondern verlangt auch nach dem Gesamten, einem Stück Natur. Diese als weitere Einheit, als Lebensraum zu zeigen, der über Selbstgenügsames hinausgeht, bedeutet auch, die Tierwelt mit einzubeziehen. Vogel und Fisch als Vertreter der Elemente Luft und Wasser wurden verschiedentlich konstatiert. Der Vogel als Symbol der Freiheit wird als höchstorganisiertes Wesen zum Hauptmotiv. So erweist sich Dieter Framke als ein Maler der Natur in einem aktuellen Sinn: Indem er seine Bilder von ihr malt, leistet er seinen spezifischen küntlerischen Beitrag auch zum Thema der Umwelt.

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