Claudia Küster (*1965-)

Claudia Küster gehört zu der Generation der Malerinnen, die Anfang der 90er Jahre den Weg zur freien Kunst gefunden haben. In jener Zeit deutete sich bereits eine Entwicklung zur Nachdenklichkeit, Innerlichkeit und zum Rückzug an, wie die zahlreichen beschaulichen, poetischen und warmen Bilder bezeugen, die seither entstanden sind. Die Generation von Künstlern, der Claudia Küster angehört, entwickelte sich im Zeichen der Toleranz und der Offenheit. Der Gegensatz zwischen Abstraktion und Figur , in den 70er und 80er Jahren Gegenstand heftiger Kontroversen, spielte für die folgende Malergeneration keine wesentliche Rolle mehr, ebenso wie der vermeintliche Widerspruch zwischen Gefühlsausdruck und handwerklichem Können. In den Bildern dieser Künstlerin kann man spazieren gehen. Man wird sich in ihren poetischen Phantasien sicher bald heimisch fühlen, denn es gibt hier immer wieder neues zu entdecken.

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