Elisabeth Besnier (*1964-)

Lachende Gesichter, verführerisch, amüsiert oder betrübt. Elisabeth Besniers wichtigstes Motiv sind Frauen in all ihren Facetten. Figurativ arbeitet Elisabeth Besnier in Öl auf Leinwand mit dem Malmesser und huldigt der Weiblichkeit in leuchtenden Farben. Eine Lehrerin die zur Künstlerin wurde, oder gar eine Künstlerin, die sich hinter der Fassade einer Lehrerin verbarg. Ganz gleich welche Laufbahn Elisabeth Besnier gerade verfolgte, ihr Motiv war immer die Leidenschaft. Da Elisabeth Besnier handwerklich begabt und immer schon an Kunst und schönen Dingen interessiert war, schenkte ihr eine Freundin eines Tages einen Aquarellkasten, einen Malblock und einen Pinsel zum Geburtstag. Das war der Anfang.

Sie entwickelte selbt eine erstaunlich anspruchsvolle Technik, die sie später unter Anleitung im Atelier von Régis Bouffay in Elbeuf perfektionierte. Elisabeth Besniers Definiton von Malerei heißt feinfühliger Ausdruck, hervorgebracht durch das raffinierte Spiel von Komposition und Farbe. Feinfühlig und graziös malt Elisabeth Besnier die Frauen, nahezu einzigartig in ihrer Kühnheit und Sinnlichkeit. "Ich entscheide nicht wirklich was ich male, es ist vielmehr so, dass ich, wenn ich eine Person sehe, versuche das Gefühl hinter dem Ausdruck zu entdecken und einzufangen. Ich liebe es zu experimentieren, ich liebe auch das Bizarre, Erstaunliche". Elisabeth Besnier nimmt sich Zeit zu experimentieren aber gestaltet nach ihrem Instinkt. Stark beeinflusst durch ihr erstes Gemälde, dass durch Zufall in der Messertechnik entstanden ist, entschied sie in dieser Art weiter zu arbeiten, nachdem ihr die Versuche mit Pinsel und Bürste nicht zusagten.

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